Unsere Regierung will also jeden Schüler ab der 5. Schulstufe mit einem Tablet ausstatten. Ich halte das für kompletten Unsinn! Was erhofft man sich damit, doch nicht etwa besseres Lernen? Seit Einführung der digitalen Medien kann man beobachten, wie diese den Bewegungsdrang einschränken, die Sprachentwicklung hemmen, zur Abhängigkeit führen und sogar gesundheitliche Auswirkungen, wie Kopfschmerzen, Konzentrations- und Schlafstörungen, Depressionen, Panikattacken u. v. m. auslösen können. Würde man den Rat der Wiener Ärztekammer (10 med. Handyregeln) befolgen, so wäre man gut beraten, Kinder und Jugendliche bis zum 16. Lebensjahr weitgehend von Smartphone und Co. fernzuhalten. Wäre es nicht sinnvoller, den Fokus auf ordentliche Handschrift, sinnerfassendes Lesen, eine gepflegte Sprache und Ausdrucksform, Kopfrechnen, mehr Turnstunden (Adipositas), kreatives manuelles Arbeiten, den Zugang zur Natur und das Miteinander zu fördern? Meiner Meinung nach gibt es keine digitale Bildung – es lassen sich allenfalls Lerninhalte, nicht jedoch Lernprozesse digitalisieren. Also viel Geld umsonst – inklusive vorprogrammierter Gesundheitsschäden unserer Kinder!
Daniela Pichler, Hintersee
Erschienen am Sa, 1.10.2022
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