Als einst aktive Reiterin habe ich gelernt, dass das Tempo eines Ausritts stets so gewählt werden soll, dass der schwächste Reiter der Gruppe mithalten kann. Sehr geehrter Herr Michel, sehr geehrte Frau von der Leyen. Der geplante „Gasembargo-Ritt“ wäre wahrscheinlich ein sehr abenteuerlicher Ritt. Man könnte ihn auch mit einem Steeplechase-Rennen vergleichen. Einige für dieses Rennen wohl „sattelfest“ vorbereitete Länder haben sich schon auf ihre Pferde geschwungen und stehen bereits in Startposition. Deutschland (wahrscheinlich Hannoveraner) steht noch auf der Koppel neben Koppelpartner Österreich (wahrscheinlich Haflinger). Beide wollen sich, den Aussagen nach, nicht auf dieses waghalsige Rennen einlassen. Es könnte aber sein, dass der Sattel des Hannoveraners trotzdem schon auf der Koppelstange bereit liegt. Was wäre mit dem Haflinger, wenn der Hannoveraner, dessen Atomkraft- und Kohlekraftwerke offenbar in einigen Monaten wieder angekurbelt werden könnten, doch für den „Gasembargo-Ritt“ gesattelt und aus der Koppel geführt wird? Sollte nicht der Reiter eines Pferdes im Falle eines Falles selbst entscheiden, ob er sich solch einem „Steeplechase-Ritt“ unterziehen möchte?
Martina Haiden, Pottenbrunn
Erschienen am Fr, 15.4.2022
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