Das freie Wort

Unfassbares Tierleid

Unlängst las ich in der „Krone“, dass ein Kätzchen brutal misshandelt und sterbend auf der Straße liegen gelassen wurde. Die Tierärztin konnte es nur noch einschläfern. Zu diesem Leid gibt es bei uns leider viele Parallelen. Ich wohne in einer Reihenhauswohnanlage mit angrenzendem Wiesengrund der Gemeinde. Vor nicht allzu langer Zeit durften dort Ziegen mit ihren Jungen weiden. Diese Idylle wurde plötzlich beendet, da 3 bezaubernde Jung-tiere brutal gequält und getötet wurden. Die Polizei ermittelt offensichtlich. Vor Kurzem ein neuer Fall in der Siedlung, einem Igel wurden die Beine abgeschnitten und der Kadaver einem Bewohner vor das Haus gelegt. Wie soll das weitergehen? Man wird leider weder von der Polizei noch von der Gemeinde informiert, ob diese Sadisten gefasst wurden. Es bleibt einfach ein ungutes Gefühl, immerhin leben hier in der Siedlung fast 40 Kinder. Ich finde, die Öffentlichkeit hat ein unbedingtes Recht auf Information, Stillschweigen ist keine Lösung.

Rudolf Eckhardt, Möllersdorf

Erschienen am Di, 27.7.2021

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