Wenn man will, dass eine Sprache leben und überleben soll, muss man sie nicht nur sprechen, sondern es müssen auch neue Wörter gebildet werden. Fehlende Wortneubildungen machen eine Sprache unbrauchbar zur Verständigung bei modernen Entwicklungen. Sie wird immer weniger gesprochen und stirbt. Im deutschen Sprachraum geben sich Wirtschaftsfachleute und Politiker, aber auch Künstler, Wissenschafter, Juristen usw. nicht mehr die Mühe, neue Wortschöpfungen zu schaffen. Sie verwenden immer öfter Fremdwörter, meist Anglizismen, sodass sie von Durchschnittsbürgern manchmal bereits schwer verstanden werden. Das merkt man auch im Zuge der Corona-Krisenmaßnahmen mit den vielen damit verbundenen Neuerungen, und es braucht eine geraume Zeit, bis die Bürger alles verstehen. Manche Jugendliche sprechen mit schlechter Nachahmung von englischen Begriffen bereits ein Kauderwelsch von Anglizismen und Deutsch. Dazu kommt, dass das Erlernen der deutschen Sprache infolge des Genderwahns an Attraktivität zur internationalen Verständigung eingebüßt hat.
Dr. Karl Hunna, Wien
Erschienen am Di, 27.7.2021
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