Manche Kommentatoren stellen ein Unbehagen der österreichischen Bevölkerung angesichts der Vorkommnisse in der österreichischen Politik der letzten Monate abseits von Corona fest. Als Teil dieser Bevölkerung kann ich sagen, das ist weit untertrieben. Wenn österreichische Parlamentarier mit unverhohlenem und verbissenem Hass gegen Repräsentanten des politischen Gegners agieren, so verlieren sie nicht nur jeden Respekt vor den anderen Parlamentariern, sondern auch vor der von diesen vertretenen Bevölkerung. Wenn zudem auch der Justiz nicht mehr vertraut werden kann, auf beiden Augen blind zu sein und vertrauliche Unterlagen tatsächlich vertraulich zu behandeln, und wenn höchste Repräsentanten der Verwaltung ein gelinde gesagt fragwürdiges Verhältnis zum Rechtsstaat zeigen, dann wendet sich die Bevölkerung nicht mit Unbehagen, sondern angewidert und mit Abscheu von dem Bild ab, das die Repräsentanten des Staates derzeit liefern. Man fragt sich, welche Menschen, insbesondere welche jungen Menschen zukünftig diese wichtigen Funktionen anstreben sollen, in denen ihnen jeder Respekt bis hin zur Privatsphäre verweigert wird. Mahnende Worte des Bundespräsidenten an alle öffentlichen Akteure wären dringend angebracht.
Mag. Christoph Kopf, Breitenfurt
Erschienen am Fr, 11.6.2021
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