Kein Umdenken im Glyphosateinsatz! Während der Einsatz von Glyphosat im hauseigenen Gemüsegarten verboten ist – was ich durchaus für richtig halte –, darf Glyphosat nach wie vor in der Landwirtschaft verwendet werden. Welche Lobby hinter dieser Wahnsinnsentscheidung steht, ist unschwer erkennbar. Offensichtlich haben wir noch zu wenig Krebskranke! Nahezu auf jedem zweiten Lebensmittelprodukt findet man die Bezeichnung „bio“. Mit dem ständig steigenden Landschaftsverbrauch verringert sich auch die Anbaufläche. Im Futtermittel-Maisanbau wird grundsätzlich Glyphosat eingesetzt, so auch manipuliertes Saatgut. Das Nutzvieh frisst das kontaminierte Futter, und die Milch wird an die jeweiligen Molkereien abgeliefert und gelangt letztlich in unsere Nahrungsmittelkette. Auch die Anreicherung von Glyphosat im Fleisch des Schlachtviehs wird wohl nicht auszuschließen sein. Ich bezweifle, ob in den Gegenstandsfällen der Kontrollmechanismus im Sinne der Volksgesundheit ausreichend funktioniert. Die Bezeichnung „bio“ hat für mich schon lange bedenkliche Bedeutung.
Norbert Wolf, Radfeld
Erschienen am Sa, 29.5.2021
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