Es ist unfassbar und widerlich, Strache immer wieder in der Opferrolle sehen zu müssen. Anstatt sich dazu zu bekennen, dass er Schuld an der Misere Ibiza etc. hat, versucht er, sich auch noch auf eine „bsoffene Geschichte“ auszureden. Als Erwachsener, vor allem als Politiker, muss man sich schon so weit im Griff haben, dass man sich nicht sinnlos betrinkt. Nachdem er seine Ämter medial öffentlich zurückgelegt und selbst erklärt hat, sich komplett aus der Politik zurückzuziehen, müssen wir jetzt erfahren, dass auch das eine Lüge von ihm war. Sein ambivalentes Verhalten lässt klar und deutlich erkennen, dass er möglicherweise an einer Persönlichkeitsstörung leidet, denn wie sonst lässt sich erklären, dass er erneut in die Politik zurückkehren wird? So einem Ex-Politiker darf keine mediale Bühne mehr geboten werden, die er doch so gerne für sich in Anspruch nimmt.
Brigitte Eichinger, per E-Mail
Erschienen am So, 26.1.2020
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