Der israelische Präsident Rivlin warnt in seiner Rede vor Staatsgästen aus 50 Ländern vor neuerlich aufflammendem Rassismus und Antisemitismus. Klug wäre es, im Krisengebiet Naher Osten eine allgemeine Friedensoffensive zu starten, anstatt wieder nur die Opferrolle einzunehmen. Der Blick in eine friedliche Zukunft wäre anhand der zurzeit stattfindenden Kriege und der allgemeinen Aufrüstung wünschenswert. Die eigene Rolle Israels und die harte Linie gegen Palästina samt immer wieder aufflammenden Kampfhandlungen lässt vermuten, dass aus dem Zweiten Weltkrieg wenig Lehren gezogen wurden. Ist das etwa kein Rassismus? Vielleicht irre ich mich. Freundschaft unter Nachbarn ist es sicher nicht.
Inge Schranz, per E-Mail
Erschienen am So, 26.1.2020
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