Die Gedenkveranstaltung anlässlich des 75. Jahrestages der Befreiung des KZ Auschwitz/Birkenau ruft uns das unfassbare Menschheitsverbrechen mit 6 Millionen Mordopfern in Erinnerung. Die Dimension der Vernichtung macht betroffen, forderte doch der Holocaust auch 110.000 österreichische Opfer in den nationalsozialistischen Vernichtungslagern. Das weltweite Aufflammen von Hass und Antisemitismus gibt Anlass zur Sorge und rechtfertigt jede nur denkbare Bestrebung, die Menschen zum Hinschauen und nicht zum Wegschauen aufzufordern. Unser Bundespräsident Alexander Van der Bellen brachte dies mit seinen Worten auf den Punkt: Dem Andenken der Opfer des Holocaust werden wir nur gerecht, wenn wir dafür sorgen, dass Menschenverachtung, Sündenbockdenken, und Gewalt niemals wieder als politisches Instrument eingesetzt werden. „Niemals wieder“ bedeutet, dass wir uns jeglichem Versuch der Zerstörung des Rechtsstaates und der liberalen Demokratie entgegenstellen und die Grund- und Freiheitsrechte verteidigen. „Niemals wieder“ bedeutet, sich den Versuchen nationalistischer Selbstüberhebung entgegenzustellen und für ein gleichberechtigtes Miteinander einzutreten. „Niemals wieder“ bedeutet aber vor allem keine Toleranz gegenüber Rassismus und keine Toleranz gegenüber Antisemitismus! Die Menschenwürde ist unteilbar!
Mag. Hans Rankl, St. Pölten
Erschienen am So, 26.1.2020
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