Jetzt hat unsere Regierung, deren Pragmatismus ich durchaus schätze, ein neues Spielzeug gefunden: die E-Mobilität! Dazu fällt mir ein Kalauer aus der Zeit ein, als wir noch gegen AKWs protestierten: „Mir wurscht, der Strom kummt sowieso aus der Steckdosn.“ Hat irgendwer schon einmal nachgedacht, wie viel mehr Strom wir verbrauchen werden? Einer hat’s, Andreas Eigenberger! Der Chef der E-Control-Austria hat schon vor Jahren in einem Ö1-Interview vorgerechnet, dass der Ersatz von 20% unserer Verbrennungsmotoren durch E-Motoren zwei Großkraftwerke à la Freudenau erfordert. Bei der angestrebten 100%igen E-Mobilität bedeutet das zehn (!) zusätzliche Großkraftwerke. Die Donau ist kraftwerkmäßig ziemlich ausgereizt, die Windenergie zu wenig, Kohle und Erdöl nicht machbar (dann könnte man gleich bei Benzin bleiben), die Sonne scheint grad dann am wenigsten, wenn die E-Autos den meisten Strom brauchen, im Winter nämlich. Bleibt also eigentlich nur noch die A-Energie. So, und jetzt zeige mir bitte irgendwer die Regierung, die den Österreichern 10 Megakraftwerke in den nächsten Jahren „einedruckt“.
Karl Scherleithner, Wiener Neustadt
Erschienen am Di, 22.1.2019
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