"Ich gebe zu, das war ein Tausend-Gulden-Schuss", erklärte der 20-jährige Offensivspieler. Aber einer, der im Kampf gegen den Abstieg noch weit größeren Wert haben könnte. "Ob wir absteigen oder nicht, bleibt weiterhin in unserer Hand. Das ist das Wichtigste", betonte Junuzovic. Mit der ersten Spielhälfte war der Youngster aber ebenso unzufrieden wie Trainer Frenkie Schinkels.
"Wir haben zwar bis zum Schluss gedrückt, aber in der Offensive zu viele Schwächen gezeigt. Wir sind vorne noch etwas zu harmlos", betonte Schinkels, unter dessen Führung die Kärntner zuletzt sechs Spiele in Folge ungeschlagen sind und dabei nur zwei Gegentore erhalten haben. "Daher fahren wir auch mit breiter Brust nach Wien." Dort wartet kommendes Wochenende Rekordmeister Rapid.
Mit einem Sieg gegen Ried wäre alles klar
Mehr Zählbares in Form von Punkten erwarten sich die Kärntner allerdings vom darauffolgenden Heimspiel gegen Ried. "Ein Heimsieg wäre das A und O", meinte Mittelfeldspieler Thomas Riedl. Entsprechende Vorkehrungen will auch der Club treffen. Laut Präsident Mario Canori soll die Zuschauerkapazität von derzeit rund 20.000 auf 26.000 erhöht werden. Bei der EURO 2008 werden 32.000 Fans im Wörthersee-Stadion Platz finden.
Für Aufregung hatte gegen Altach auch Schiedsrichter Fritz Stuchlik gesorgt, der Kärntens Platzsprecher Gerd Miesenböck in der zweiten Spielhälfte mit Hinweis auf die Durchführungsbestimmungen der Bundesliga mehrmals dazu anhielt, keine Anfeuerungsrufe für die eigene Elf zu intonieren. Den Vorarlbergern war es egal - sie entführten einen wichtigen Punkt aus Klagenfurt.
"Der Punkt war verdient, das war unser bestes Auswärtsspiel", meinte Altach-Torschütze Kirchler. "Kärnten hat uns überraschend viel Raum gelassen, das haben wir ausgenutzt", erklärte Trainer Heinz Fuchsbichler. "In der zweiten Spielhälfte hat es spielerisch aber nicht mehr geklappt." Da drängte Kärnten auf die Entscheidung, scheiterte aber mehrmals an Andreas Michl, der den verletzten Mario Krassnitzer im Altach-Tor sehr gut ersetzte.
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