94.000 Passagiere landeten alleine im Juni am Linzer Airport – darunter Schmuggler! So etwa ein Iraner, der aus Russland verbotenerweise 5 Kilo Beluga-Kaviar „importieren“ wollte. Wert: 42.000 Euro. Kaum Probleme haben dagegen Urlauber, die gefälschte Marken-Kleidung mitnehmen.
Maximal 250 Gramm des geschützten Beluga-Störs dürfen eingeführt werden. Die Schmuggel-Delikatesse wurde vernichtet. „Asien-Reisende kaufen oft Orchideen am Flughafen und müssen diese dann wegen des Pflanzenschutz-Gesetzes bei uns abgeben“, erzählt Franz Heubusch, Leiter des Flughafen-Zolls.
Wegen Vogelgrippe-Erlässen wurden heuer schon 25 Kilo Käse und sieben Kilo Würstchen konfisziert. 80 Stangen Schmuggel-Zigaretten wirken fast wenig.
Urlauber, die falsche Marken-Uhren, -Handtaschen oder -Hemden gekauft haben, brauchen sich keine Sorgen machen. Bei einem Gesamtwert von weniger als 175 Euro gibt´s kaum Probleme. „Aber man muss die Sachen dabei haben. Nachschicken per Post ist verboten“, erklärt der Zoll-Chef. Übrigens: Wer mehr als 10.000 Euro Bargeld aus- oder einführt, muss das bekannt geben –bisher hat´s in Linz noch niemand gemacht.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.