Weiter Streiterei

Geschlossene Front gegen künstliche Shoppingwelt

Geschäftsbesitzer von Ried bis Schärding sind sauer: Sie fürchten, dass ihre Betriebe unter dem geplanten Einkaufsdorf in Ort/Innkreis (wir berichteten) leiden. Der Shopping-Chef hält dagegen: 1000 Jobs werden geschaffen.

Kein Verständnis für die 100 Millionen Euro teure Einkaufswelt - geplante Eröffnung 2009 - haben Geschäftsbesitzer rund um Ort im Innkreis: „Der 48.000 Quadratmeter große Shopping-Tempel gefährdet den Umsatz unserer Betriebe“, bangt Rudolf Gruber, Obmann der Rieder Wirtschaft. Unter betroffenen Händlern herrsche Angst.

„Diese Region braucht kein neues Einkaufsdorf - es besteht kein Bedarf. Das Innviertel zählt ja nicht einmal zu Oberösterreichs Gebieten mit sehr starker Kaufkraft“, behauptet Spartenobmann Franz Penz. Ähnlich sieht´s Kammer-Experte Manfred Zöchbauer: „Der Markt ist mit bereits 20 bestehenden Einkaufszentren in Oberösterreich übersättigt.“

Naturgemäß anders sieht der künftige Shopping-Chef Thomas Hager das Einkaufsdorf: „Wir schaffen hier 1000 neue Jobs und ziehen zusätzliche Kunden und Touristen an.“

 

 

Foto: Horst Einöder

Montag, 21. Juni 2021
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