Im Rechtsstreit zwischen dem ehemaligen Austria-Torjäger und dem Double-Gewinner ist es zudem zu einem Richter-Wechsel gekommen. Außerdem wurde neben Polster auch der Magna-Sicherheitschef Franz Schnabl einvernommen, wobei die Aussage Schnabls dem ÖFB-Rekordtorschützen laut Ploil alles andere als geschadet habe. Laut Ploil habe der Sicherheitsbeauftragte die seitens der Austria erhobenen Vorwürfe, wonach Polster gegen Magna-Chef Frank Stronach konspiriert habe, weder bestätigen noch untermauern können.
Vielmehr habe Schnabl der Richterin berichtet, dass er einen diesbezüglichen Informanten selbst für völlig unglaubwürdig halte und dies Stronach und seinen Beratern auch mitgeteilt habe. Dessen ungeachtet hätte man, gestützt auf diese Informationen, das Hausverbot verhängt, so Ploil. "Der Austria müssen eigentlich die Knie wehtun von den selbst abgefeuerten Schüssen in diese", meinte der Anwalt der violetten Ikone Polster.
Zum nächsten Verhandlungstermin am 8. Mai wurden mit Polster-Berater Skender Fani und Magna-Stronach-Vertreter Ernst Neumann zwei neue Zeugen vorgeladen.
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