Einfach zu schnell:

15 Verkehrsunfälle auf Schneefahrbahnen

"Der ist gefahren, als ob kein Schnee liegen würde. Da ist er gegen den Wagen und den Bus geschleudert" - kopfschüttelnd kommentierte ein Zeuge den Schneeunfall bei Puchenau, der am Samstagmorgen zwei Verletzte und eine Stunde Stau forderte. Insgesamt krachte es 15 Mal in sechs Stunden. Ursache: zu schnell am Schnee.

Gegen zwei Uhr früh ging’s los, nachdem einige Zentimeter Schnee gefallen waren: In Neuhofen/Krems und Braunau rutschten die ersten Autofahrer von den Straßen. Blechschäden - wie zum Glück bei zwölf der insgesamt 15 Unfälle, die in den darauffolgenden sechs Stunden gemeldet wurden.

Unfall mit Bus
Zwei Verletzte forderte der spektakulärste Schnee-Crash in Puchenau: In einer Rechtskurve der B 127 schlitterte ein Deutscher (67) mit voll besetztem Wagen gegen die Leitplanke, dann gegen den Opel eines Feldkirchners (41) und einen Bus. Die Autolenker erlitten Platzwunden, im Bus blieben alle heil. Die B 127 war eine Stunde gesperrt, Hunderte Lenker mussten großräumig ausweichen.

1,7 Promille am Schnee
In Steyregg war die Kombination 1,7 Promille und Schnee fatal: Ein 36-Jähriger aus St. Georgen/G. schleuderte um 2.30 Uhr in den Graben, die Polizei behielt den Führerschein. Am schwersten verletzt wurde ein Deutscher (39), der in Braunau gegen einen Baum geprallt war. Und in Dietach erwischte es auch ein Räumfahrzeug, das in den Graben stürzte.

Markus Schütz, Kronen Zeitung

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