Di, 18. Dezember 2018

Toter und Verletzter

02.10.2017 12:10

Wien: Streit um Nichtigkeiten führte zu Messermord

Nach der tödlichen Messerstecherei in der Nacht auf Sonntag im Wiener Bezirk Ottakring, bei der ein 21 Jahre alter Mann ums Leben kam und ein 31-Jähriger schwerst verletzt wurde, steht nun das Motiv für die Bluttat fest. So sei der Streit zwischen den beiden Gruppen - vier Verdächtige waren nach der Attacke festgenommen worden - aufgrund von Nichtigkeiten entstanden.

Wie berichtet, waren die beiden späteren Opfer - sie waren in Begleitung eines dritten Mannes, dem jedoch im Zuge des Aufeinandertreffens mit den Kontrahenten die Flucht gelang, wie es am Montag hieß - gegen 2 Uhr früh in der Nähe der U-Bahn-Station Thaliastraße auf die vier Männer im Alter von 22, 23, 25 und 26 Jahren getroffen.

Rasch entwickelte sich ein heftiger Streit zwischen den beiden Parteien, plötzlich zückte der 22-Jährige ein Klappmesser und ging damit auf den jungen Serben sowie den 31 Jahre alten Bulgaren los.

21-Jähriger starb nach Attacke im Krankenhaus
Während der Jüngere wenige Stunden später im Spital seinen schweren Verletzungen erlag, überlebte der 31-Jährige die Attacke mit schweren Verletzungen. Sein Zustand ist laut Polizei kritisch, akute Lebensgefahr bestehe jedoch nicht mehr.

Die vier Angreifer konnten nach der Tat im Zuge einer Sofortfahndung bei der Burggasse angehalten und festgenommen werden, sie wurden mittlerweile allesamt in die Justizanstalt eingeliefert. Auch die Tatwaffe konnte sichergestellt werden.

22-Jähriger "grundsätzlich geständig"
Gegen die Männer wird wegen Mordes ermittelt, sagte Polizeisprecher Harald Sörös. Der 22-jährige Angreifer aus Tschetschenien sei "grundsätzlich geständig", die beiden Opfer mit dem Klappmesser attackiert zu haben.

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