Mi, 17. Oktober 2018

Mythos funktioniert

07.09.2017 11:02

Der Dolomitenmann wird 30 Jahre alt!

Was Werner Grissmann 1987, zehn Jahre nach seinem Rücktritt als Abfahrer, nach einer im Schlaf geborenen Idee ins Leben gerufen hat, jährt sich Samstag zum 30. Mal. Der Extremsport-Bewerb Dolomitenmann in Lienz feiert Jubiläum, ist lebendiger denn je. Ein Osttiroler ist der Einzige, der stets dabei war.

"Ich bin stolz, dass es uns noch gibt, der Kampf gegen die Natur fasziniert eben", freut sich Grissmann vorm Jubiläum, zu dem erstmals 130 Viererteams zugelassen wurden. Die Teilnehmer kommen aus 20 Ländern bis hin zu Amerika und Uganda. Auch die 35.000 Zuschauer, die stets "den Härtesten unter der Sonne" bei Berglauf, Paragleiten, Biken und Kanufahren zusehen, sind international. Sogar aus Tschechien wurden Bus-Reisen organisiert, Lienz ist restlos ausgebucht.

Der 600.000 Euro teure Red Bull-Event kommt mit 20 Prozent öffentlicher Förderung aus und auch die über 600 freiwilligen Helfer sind leicht zu rekrutieren. Und auch das Rahmeprogramm ist international. Hauptact bei der Ö 3-Party Samstagabend am Hauptplatz sind die schwedischen Chartstürmer Mando Diao.

Eines blieb in den 30 Jahren immer gleich: Der Name Wendelin Ortner im Starterfeld. Der 52-jährige Paragleiter aus Sillian war als Einziger immer dabei, auch wenn er dreimal, als der Paragleitbewerb wegen Sturms ausfiel, den Berg runterlaufen statt fliegen musste. Der gelernte Forstwirt ist seit 20 Jahren hauptberuflicher Fluglehrer und denkt noch lange nicht an die Dolomitenmann-Pension. "Der Bewerb fasziniert mich immer noch und ich werde auch immer noch von Teams engagiert", lacht der Evergreen.

Gernot Kurz, Kärntner Krone

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