17.08.2017 08:17 |

Resolution geplant

Amal Clooney macht sich für IS-Opfer im Irak stark

Amal Clooney, Menschenrechtsanwältin und Ehefrau von George Clooney, macht sich für die Opfer der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) im Irak stark: Sie fordert, dass die Opfer der Dschihadisten ein Gerichtsverfahren bekommen. "Sie verdienen nichts weniger", so die Anwältin.

Die schöne Juristin hat sich zum Lebensziel gesetzt, den IS für seine Kriegsverbrechen zur Verantwortung zu ziehen. Am Mittwoch gab Großbritannien bekannt, mit dem Irak an einer Resolution zu arbeiten, die Möglichkeiten einräumen soll, IS-Verbrechen zu untersuchen und strafrechtlich verfolgen zu lassen. Der irakische Außenminister Ibrahim Jafari warf dem IS in einem Brief "Verbrechen gegen die Menschlichkeit" vor.

Die britische Vertretung bei der UNO bestätigte die Angaben. Den Dschihadisten dürfe "kein Versteck" geboten werden, hieß es. Die britische Menschenrechtsanwältin Amal Clooney betonte: "Die Jesiden und andere IS-Opfer verlangen Gerechtigkeit." Sie verdienten nichts weniger als ein Verfahren vor einem Gericht, betonte die Frau von US-Schauspieler George Clooney. Gegenüber "People.com" meinte die Juristin: "Ich hoffe, dass der Brief der irakischen Regierung der Beginn des Endes für Straffreiheit für Massenmord und andere Verbrechen ist, die der IS im Irak und anderen Teilen der Welt begangen hat."

Clooney: Millionen für Bildung syrischer Kinder
Anfang August zeigte Amal Clooney ihr großes Herz und soziales Engagement. Rund einen Monat nach der Geburt ihrer Zwillinge spendete sie gemeinsam mit Ehemann George drei Millionen Euro für Bildungsprojekte für syrische Kinder.

Miriam Krammer
Miriam Krammer
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