Sa, 18. August 2018

Petition gestartet

06.03.2017 16:28

Politik macht gegen "Risiko-Reaktor" mobil

Die massiven Bautätigkeiten und die offenbar bereits beschlossene Laufzeitverlängerung für das AKW Krko schlagen hohe Wellen! Nachdem Umweltschützer eine Klage angekündigt haben, besteht auch das Land Kärnten auf eine Umweltprüfung der durch Erdbeben gefährdeten Anlage. Parlamentarier starten eine Petition.

Wie die "Kärntner Krone" bei einem Lokalaugenschein im AKW-Krko aufgezeigt hat, wird der Meiler für die Laufzeitverlängerung bis 2043 massiv aufgerüstet. Umweltschützer bestätigen, was die Betreiber ankündigt haben: Das alternde Atomwerk soll ohne Umweltprüfung weiterlaufen. "Eine Laufzeitverlängerung dieses durch diverse Störfälle immer wieder für massive Bedenken und Sorgen sorgende Atomkraftwerks werden wir nicht so einfach hinnehmen", kündigen Landeshauptmann Peter Kaiser und Umweltreferent Rolf Holub an. Sie beharren auf eine grenzüberschreitende Prüfung der Ausbaupläne, bei der Österreich seine Bedenken vorbringen kann.

Für Nationalrat und Anti-Atom-Sprecher Matthias Köchl ist eine Laufzeitverlängerung generell "inakzeptabel": "Hunderttausende Menschenleben sind dadurch gefährdet und ein Milliardenschaden bei einem Unfall in Krko würde ganze Staaten in die Pleite führen." Auch der steirische Nationalratsabgeordnete Walter Rauch will "mit allen politischen Mitteln" gegen eine Fortführung der slowenischen Kernkraftpläne vorgehen. Auf dem Internetportal des Parlaments wird daher eine Online-Petition gestartet, bei der jeder Österreicher gegen das AKW unterzeichnen kann. Den Reaktor abzuschalten, anstatt bis 2043 weiterlaufen zu lassen, fordert auch Team Kärnten-Landesrat Gerhard Köfer. Weitere Berichte zum Nachlesen: kaerntnerkrone.at

Thomas Leitner, Kärntner Krone

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