Mitglieder der Blaulichtorganisationen sowie des Landes Tirol kamen nun im Landesverband des Roten Kreuzes in Rum zusammen, um sich auf die Landesübung "Tromos 2017" am 5. Mai vorzubereiten. Insbesondere standen Vorträge der Polizei München im Fokus, die über die Erfahrungen des Amoklaufs berichtete.
Neben den Darstellungen der Tiroler Polizei sowie des Bundesheeres waren vor allem die Schilderungen der Kollegen aus Bayern interessant und zwar, da sie über die Erfahrungen des Amoklaufes in München vom Vorjahr referierten. Dieser Austausch stimmte die Blaulichtorganisationen auf die große Landesübung "Tromos 2017" am 5. Mai ein, die den Schlusspunkt einer langen, intensiven Lernphase bilden wird.
Social-Media-Einfluss als neue Herausforderung
"Mit der heurigen Landesübung stellt sich das Land der aktuellen Herausforderung, eine Terrorlage bestmöglich zu bewältigen", erklärte LR Bernhard Tilg und ergänzte: "Dabei stellt der Social-Media-Einfluss auf den Einsatzablauf eine neue, große Aufgabe dar. Wie man diese bestmöglich löst, wurde in den Vorträgen sowie im Workshop detailliert besprochen."
Alle Blaulichtorganisationen nehmen teil
Die große Übung steht unter Federführung der Landespolizeidirektion, das Militärkommando Tirol beteiligt sich an den Einsatzvorbereitungen für eine allfällige Terrorbedrohung. "Dabei werden Verfahren und Abläufe entwickelt sowie geübt, welche im Rahmen eines sicherheitspolizeilichen Assistenzeinsatzes und in Zusammenarbeit mit anderen Einsatz- und Rettungsorganisationen angewendet werden können", sagte Militärkommandant Herbert Bauer. An der Übung sind neben der Polizei und dem Land auch noch das Bundesheer, das Rote Kreuz und die Feuerwehr mit von der Partie.
Jasmin Steiner, Kronen Zeitung
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