Mo, 24. September 2018

Retter in der Not

25.10.2006 22:54

Constantini springt als Pasching-Trainer ein

Didi Constantini kehrt als Trainer zu Pasching zurück. Der Tiroler wird vorerst bis Jahresende Cheftrainer beim Tabellen-Zweiten der Bundesliga, gab der Klub am Mittwoch bekannt. Constantini wird ab Donnerstag das Training leiten und am Samstag beim Spiel gegen Mattersburg wieder auf der Trainerbank Platz nehmen. Der 51-jährige folgt Milan Djuricic, der am Dienstag zurückgetreten war.

"Pasching hat mich gefragt, ob ich aushelfe, ich habe überlegt und zugesagt", so die einfache Begründung des Tirolers für seine Rückkehr. Constantini erwarb sich in den vergangenen Jahren einen ausgezeichneten Ruf als Feuerwehrmann. Von Dezember 2001 bis Mai 2002 führte er Austria Wien als Trainer auf Zeit in den UEFA-Cup, ehe er Walter Schachner Platz machte.

Im vergangenen März übernahm der Tiroler, der auch zweimal interimistisch ÖFB-Teamchef war, das Amt von Andreas Heraf, der nach nur drei Runden als Pasching-Coach abgelöst worden war. Nach drei Niederlagen ohne Torerfolg hatte Klub-Präsident Grad die Reißleine gezogen und auf Constantini gesetzt. Der schaffte mit Pasching mit sieben Siegen, drei Remis und nur einer Niederlage den Sprung auf Platz drei und in den UEFA-Cup.

Überraschender Rücktritt von Djuricic
Nun folgt er seinem damaligen Nachfolger Milan Djuricic, der am Dienstag aus persönlichen Gründen zurückgetreten war. Allerdings steht Pasching als Tabellen-Zweiter diesmal viel besser da. "Es ist jetzt eine andere Situation. Die Mannschaft liegt auf Platz zwei, spielt guten Fußball und der Trainer ist überraschend zurückgetreten. Jetzt heißt es, erfolgreich weiter spielen".

Constantini war nach Saisonende im vergangenen Frühjahr als Pasching-Trainer zurückgetreten und danach als Sportdirektor präsentiert worden. Sechs Tage nach der offiziellen Ernennung zog er sich aber wieder zurück, um Zeit für seine Jugend-Fußball-Camps, seinen Job als TV-Experte und seine Familie zu haben.

Dritter Trainerwechsel der Saison
Es war dies bereits der dritte Trainerwechsel in der laufenden Meisterschafts-Saison nach Georg Zellhofer und Frenkie Schinkels. In Pasching kam es damit schon zur vierten Trainer-Rochade, seit die erfolgreiche Trainer-Ära Georg Zellhofer Anfang November des Vorjahres zu Ende gegangen war. Helmut Kraft war nur knapp zwei Monate im Amt. Andreas Heraf folgte vom 2. Jänner 2006 bis zum 7. März, er wurde von Constantini beerbt, der den "Dorfklub" erstmals in den UEFA-Cup-Hauptbewerb führte.

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