Fr, 19. Oktober 2018

Bergsteiger verletzt

30.07.2016 15:51

Dramatische Rettungsaktion im Dachsteingebirge

An einer dramatischen Rettungsaktion war in der Nacht auf Samstag der Kärntner Polizeihubschrauber beteiligt. Alpinisten hatten Freitagabend Hilferufe eines abgestürzten Bergsteigers im Dachsteingebiet gehört und Alarm geschlagen. Die Bergung des lebensgefährlich verletzten Tschechen war ein Meisterstück.

Unglaubliche sechs Stunden lang war die dreiköpfige Crew des in Klagenfurt stationierten Polizeihubschraubers in der Nacht auf Samstag im Einsatz. "Um 23.10 Uhr erfolgte die Alarmierung: Suchflug im Bereich Hoher Trog im Dachsteingebirge", so Pilot Josef Samonig, der mit seinen Kollegen Klaus Jäger und Helmut Winkler sofort gestartet ist.

Ein 25-jähriger Tscheche war Freitagabend allein von der Samonyhütte zum Gipfel aufgebrochen. Er stürzte dabei allerdings ab und erlitt schwere Verletzungen an Kopf und Beinen. Seine einzige Überlebenschance war ein rascher Flug ins nächste Krankenhaus.

Samonig erzählt: "Zu Fuß hätten die Retter mindestens drei Stunden gebraucht. Daher entschlossen wir uns kurzer Hand dazu, unseren Hubschrauber so umzubauen, dass der Verletzte liegend transportiert werden kann." Mit Hilfe ihrer Nachtsichtgeräte konnte die Crew auch schnell einen geeigneten Landeplatz in dem felsigen Gelände ausmachen und den Verletzten samt Notärztin aufnehmen. Sie wurden dann ins UKH Salzburg geflogen. Ein Bergretter: "Dass der Verletzte die Nacht überlebt hat, ist der vorbildlichen Rettungskette und dem heldenhaften Einsatz der Kärntner Helikopter-Crew zu verdanken."

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