Do, 16. August 2018

Anonym abgegeben

16.01.2016 10:08

Nach Babyfund in Mülltonne: Kind im Klinikum

Nachdem eine Mutter ihren neugeborenen Buben in eine Mülltonne in Klagenfurt geworfen hatte, gab es am Donnerstag einen neuen Fall von Kindesweglegung. Eine Unbekannte hatte im Auftrag der Kindesmutter ein Baby im ELKI des Klinikums Klagenfurt abgegeben. Spitalssprecherin Nathalie Trost: "Ich kann diesen Fall bestätigen. Der Gesundheitszustand des Babys ist stabil."

Über nähere Hintergründe zur jüngsten Kindesweglegung gibt es seitens der Verantwortlichen im Klinikum keine weiteren Auskünfte. Man hofft, dass es sich die Mutter doch noch überlegt und ihr Kind holt.

Erst Anfang Jänner hatte ja eine unbekannte Mutter bei Außentemperaturen von minus neun Grad ihr Kind in eine Mülltonne gelegt und es seinem Schicksal überlassen. Für dieses Baby gibt es mittlerweile bereits einige Familien, die den Buben adoptieren möchten.

Unterdessen sucht die Polizei weiter nach der Mutter - mithilfe von Kleidung und Taschen (Foto oben), die beim Baby gefunden wurden, hoffen die Beamten, die Frau bald zu finden. Es gibt Hinweise, die ins Rotlichtmilieu führen. Zeugen haben mitgeteilt, dass sie eine Frau kürzlich noch hochschwanger gesehen hätten. Dennoch scheinen sich die Ermittlungen trotz DNA-Spuren schwierig zu gestalten: "Es könnte sein, dass wir die Mutter nie finden werden", so Polizeisprecher Rainer Dionisio. "Dass die Frau DNA-mäßig erfasst ist, wäre ein großer Zufall!"

Ausgeforscht werden konnte in Salzburg eine 35-Jährige, die ihr Baby als angebliche Totgeburt in der Mülltonne entsorgt hatte. Ein Gutachten ergab nun aber, dass das Mäderl lebensfähig gewesen wäre!

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