Mo, 23. Juli 2018

"Erwachen der Macht"

16.12.2015 09:16

Der beste "Star Wars" seit dem Original

Das Warten hat ein Ende - und es hat sich gelohnt. Das legendärste Weltraummärchen aller Zeiten ist nach rund zehn Jahren in die Kinos zurückgekehrt. 30 Jahre nach dem Sieg über das Imperium steht die Galaxie am Anfang von "Star Wars: Das Erwachen der Macht" vor einer neuen dunklen Bedrohung. Fans können jedenfalls aufatmen, denn Episode 7 wird den hohen Erwartungen mehr als nur gerecht. Oder wie die Jedi-Ritter sagen würden: Die Macht ist mit diesem Film!

Die Handlung, von der bis zuletzt so gut wie nichts nach außen gedrungen war, setzt rund 30 Jahre nach den Ereignissen von "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" ein. Die Sturmtruppen des Imperiums, damals nach der Zerstörung des zweiten Todessterns über Endor und dem Tod des Imperators scheinbar für immer geschlagen, haben sich als "Erste Ordnung" neu formiert und bedrohen weiterhin den galaktischen Frieden. Von Luke Skywalker, dem Helden der Rebellion, fehlt indes jede Spur. Skywalker und die Jedi-Ritter sind zu einer Legende geworden, die viele gar nur für eine Märchengeschichte halten.

Während der Widerstand, hervorgegangen aus den Rebellen der damaligen Zeit, verzweifelt nach Skywalker sucht, will der mysteriöse Kylo Ren (Adam Driver), geleitet von Supreme Leader Snoke, das Erbe von Darth Vader antreten. Der Mann in der schwarzen Maske und dem furchterregenden rot-glühenden Kreuz-Lichtschwert will beenden, was der zur dunklen Seite übergewechselte Jedi-Ritter Anakin Skywalker angefangen hat.

Dem neuen Bösewicht stellen sich eine Riege an neuen Helden, die Plünderin Rey (Daisy Ridley), der Sturmtruppen-Deserteur Finn (John Boyega) und der tollkühne Pilot Poe Dameron (Oscar Isaac) entgegen. Die Neuzugänge bekommen bei ihrem Kampf gegen die dunkle Seite aber zum Glück tatkräftige Unterstützung von alten Bekannten: Han Solo (Harrison Ford) und sein haariger Begleiter Chewbacca (Peter Mayhew) greifen helfend ins Geschehen ein. Und auch Leia (Carrie Fisher) und die wohl bekannesten Droiden der Welt, C-3P0 und R2-D2, sind wieder mit von der Partie.

Schmäh rennt wie in den alten Zeiten
Ohne weitere Details der Geschichte verraten zu wollen: Regisseur J.J. Abrams ("Star Trek", "Mission Impossible") und seinem Team (zu denen auch Drehbuchautor Lawrence Kasdan zählt, der schon für Episode IV, V und VI mitverantwortlich zeichnete) ist das Kunststück gelungen, den Geist der alten Filme wieder zum Leben zu erwecken. Nicht nur die Action - egal ob Zweikampf mit Lichtschwerten, oder Luftkampf zwischen X-Wings und Tie-Fightern - muss sich keineswegs hinter den berühmten Szenen aus den Vorgängerfilmen verstecken. Auch der Schmäh, wie man es bei Han Solo und Co. lieben gelernt hat - und bei den Prequels so schmerzlich vermissen musste - rennt in Episode 7 wie in den guten alten Zeiten.

"Star Wars: Das Erwachen der Macht" ist große Unterhaltung in der Tradition von George Lucas' Original-Filmen, die heute aus der globalen Pop-Kultur nicht mehr wegzudenken sind. Episode 7 ist aber nicht nur für eingefleischte "Star Wars"-Fans eine Empfehlung. Auch Neuankömmlinge in der weit, weit entfernten Galaxie werden mit dem Film ihre Freude haben.

Wir geben dem "Erwachen der Macht" jedenfalls einen mehr als verdienten Platz am Stockerl: Besser als die - vor allem bei älteren Fans ungeliebte - Prequel-Trilogie und sogar "Rückkehr der Jedi-Ritter" schafft es Episode 7 hinter "Eine neue Hoffnung" (2) und "Das Imperium schlägt zurück" (1) auf Platz 3 im "Stars Wars"-Ranking. Bleibt nur eines zu sagen: Möge die Macht auch weiterhin mit dem "Star Wars"-Universum sein!

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