31.05.2006 13:45 |

Retter in der Not?

Roberto Baggio wird als Juventus-Vize gehandelt

Roberto Baggio soll den vom Zwangsabstieg bedrohten Rekordmeister Juventus aus der Krise führen. Der frühere Star der Turiner wird als neuer Vize-Präsident gehandelt. Der 39-Jährige sei nicht abgeneigt, berichtete die "La Gazzetta dello Sport". Baggio hatte fünf Jahre für Juve gespielt, bevor er seine Karriere mit 205 Toren in der Serie A und 56 Länderspielen 2004 bei Brescia ausklingen ließ.

Während die Turiner auf Baggio hoffen dürfen, müssen sie den Abgang von Trainer Fabio Capello fürchten. "Wenn ich zum Präsidenten gewählt werde, kommt Capello hundertprozentig zu Real", erklärte Real Madrids Präsidentschaftskandidat Ramon Calderon.

Capello hatte ein Comeback-Angebot des spanischen Top-Klubs bestätigt, mit dem er 1997 auf Anhieb spanischer Meister geworden war. Sollte Juve auch in der kommenden Saison in der Serie A spielen, will der 57-Jährige seinen bis Sommer 2007 laufenden Vertrag in Turin aber erfüllen. Für den Fall eines Zwangsabstiegs in die Serie B hat sich Capello jedoch nicht festgelegt.

Nicht zuletzt auf Grund der zu Saisonende aufgetretenen Spannungen zwischen Capello und Kapitän Alessandro Del Piero rechnet man in Italien nicht damit, dass der Meistertrainer bereit ist, mit Juve den Gang in die Zweitklassigkeit anzutreten. In Turin verdient Capello nach Medienangaben 3,5 Millionen Euro pro Jahr. Als möglicher Nachfolger für Capello wird Walter Novellino gehandelt. Der 53-Jährige trainiert seit 2003 Sampdoria Genua.

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