Eisenerz & Mariazell

Neues Modell für Spitäler gesucht

Steiermark
14.09.2015 16:29
Zwei Standorte, eine Problematik: In Eisenerz und Mariazell ist ein 24-Stunden-Ambulanzbetrieb in den jeweiligen Landeskrankenhäusern kaum aufrechtzuerhalten, zudem sind fast keine praktische Ärzte für diese Regionen zu finden. Ein neues Versorgungsmodell muss her. Viele Sitzungen, viele Bemühungen: Doch Geduld ist gefragt.

Erst Montagfrüh gab es ein Gipfeltreffen bei Spitalslandesrat Christopher Drexler. Gemeinde, KAGes, GKK, Ärztekammer und Gesundheitsfonds, alle an einem Tisch, alle mit einem Ziel: die medizinische Versorgung im Raum Eisenerz sicherzustellen. Die Stoßrichtung: Niedergelassene Ärzte sollen in den LKH-Räumlichkeiten arbeiten, Pflegekräfte und externe Ärzte eingebunden sein. Am Montag wurde vereinbart, dass bis Ende 2015 ein Konzept vorliegen soll.

"Komplizierte Knochenarbeit"
Auch für Mariazell gibt es ständig Sitzungen, zuletzt Ende August. Der Lösungsansatz ist hier ähnlich. "Alle Beteiligten bemühen sich wirklich. Es gibt aber viele Hürden, die zu überwinden sind. Veränderungen im Gesundheitssystem sind leider äußerst schwierig. Das ist komplizierte Knochenarbeit", sagt Bürgermeister Manfred Seebacher.

Derzeit ist im Wallfahrtsort eine durchgehende Ambulanzversorgung gegeben – dank pensionierter KAGes-Ärzte, die Dienste übernehmen. Klar ist: Das kann keine Dauerlösung sein.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Steiermark
14.09.2015 16:29
Loading

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Steiermark
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt