Sa, 23. Juni 2018

Bleibt Mini-U-Bahn?

21.04.2006 18:20

Keine unlösbaren Probleme beim Theater

„Wir haben eine tragfähige Strategie und können alle Probleme lösen“, zeigte sich der Londoner Architekt Terry Pawson am Freitag in Linz zuversichtlich, seinen Theater-Entwurf für die Blumau wirklich bauen zu können. Politiker von Land und Stadt, zuletzt etwas irritiert, wiederholten daraufhin den Schulterschluss für das Projekt.

Wettbewerbssieger Terry Pawson war für eine „sehr fruchtbare Arbeitssitzung“ (so LH Josef Pühringers Urteil) über seinen Theater-Entwurf in Linz zu Gast. Und bekräftigte, wie wichtig es nicht nur als Kulturstätte, sondern auch als Hochzieh-Projekt für ein ganzes Stadtviertel sei.

„Wir konnten bei dieser Sitzung die Meinung ausräumen, dass es an der Blumau Probleme gebe, für die keine Lösung möglich sei“, teilte Pühringer nachher Pawsons Zuversicht. Zuvor hatten gröbere Bedenken von Linzer Seite für einige Irritationen im Landhaus gesorgt. Etwa in Sachen Mini-U-Bahn, wo von einer notwendigen Verlegung die Rede war: Laut Pawson müsse dieser Straßenbahntunnel gar nicht angetastet werden, das Theater wird einfach etwas angehoben.

„Im Kulturjahr brauchen wir diese Verkehrsachse“
Auch die Verkehrsführung war in Frage gestellt worden. Doch nun ist auch Planungsstadtrat Klaus Luger (SP) überzeugt davon, dass das lösbar sei, sagte er an Pühringers Seite. Luger bekräftigte, dass die an die Westbahn verlegte Straße bis 2009 fertig sein müsse: „Denn im Kulturjahr brauchen wir diese Verkehrsachse.“ In Summe sei er froh „über die nun hoffentlich endgültige Darstellung, dass der Theaterstandort Blumau abgesichert ist“.

„Jetzt werden die Ärmel aufgekrempelt“, kommentiert der Linzer VP-Politiker Thomas Stelzer diverse Absichtserklärungen aus Land- und Rathaus, die nötigen Vorarbeiten, Verhandlungen und Detailplanungen für das „Theater am Park“ nun wirklich zügig angehen zu wollen.

 

 

Foto: Chris Koller

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