Verein biete Hilfe

Finanzierung von Blindenführhunden oft ein Problem

Ein voll ausgebildeter Blindenführhund kostet rund 30.000 Euro. Ein Betrag, den natürlich nicht jeder auf der hohen Kante hat. Auch Waltraud Bergmayer aus Wien benötigt dringend Hilfe – die für sie geeignete Collie-Hündin wurde in Brunn am Gebirge ausgebildet. Ein Verein hilft nun bei der Finanzierung und ersucht um Spenden.

Nicht besonders gut meinte es das Schicksal mit Waltraud Bergmayer aus Wien: Seit ihrem 25. Lebensjahr wurde ihr Sehvermögen immer schlechter. Die Diagnose: "Retinopathia pigmentosa" – eine Augenkrankheit, die in der Regel zur Blindheit führt. So auch bei der heute 50-Jährigen (Sehvermögen: 0,016 Prozent), bei der noch dazu vor zwei Jahren Krebs festgestellt wurde. Gefolgt von einer OP, Bestrahlungen und einer Therapie, auf die sie bis heute gut anspricht.

"Freuen uns über jede noch so kleine Hilfe"
Um ihren Alltag aber bewältigen zu können, benötigt sie dringend einen Blindenführhund. "'Colleen' hat die Ausbildung bereits abgeschlossen, und wir befinden uns momentan bei der Zusammenführung", so die Wienerin. Doch dieser Hund kostet rund 36.000 Euro – zu viel für die Mindestrentnerin. Hier kommt Karl Wieland zum Einsatz, der Leiter der Österreichischen Blindenführhunde- und Assistenzhundeorgansisation, der Menschen wie Waltraud unterstützt. Er hilft bei der Finanzierung der Hunde, und will auch Waltraud Bergmayer unterstützen. "Wir freuen uns über jede noch so kleine Hilfe", so der engagierte Steirer.

Spenden: IBAN: AT87 3811 1000 0014 9740. Alle Infos unter Tel.: 03124/21919 sowie auf www.oebaho.at.

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Samstag, 06. März 2021
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