05.06.2015 07:22 |

Taubergung per Heli

Alpinist stürzt am Glockner 40 Meter in die Tiefe

Vom gesperrten Gamsgrubenweg auf dem Großglockner ist am Donnerstag ein Deutscher vor den Augen seiner Frau ausgerutscht und in die Tiefe gestürzt. Nach 40 Metern blieb er verletzt liegen - knapp vor dem Abgrund. Ein Bergführer sicherte den 56-Jährigen. Er wurde dann von "Christophorus 7" ins Lienzer Spital geflogen.

Der Deutsche hatte am Fronleichnamstag mit seiner 50-jährigen Frau eine Bergtour von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe in Heiligenblut in Richtung Oberwalderhütte unternommen. Die beiden Wanderer ignorierten dabei die Absperrung des Gamsgrubenweges ab dem Tunnel 6 und überquerten unmittelbar danach mehrere steile Schneefelder. Beim Rückweg gegen 16.30 Uhr rutschte der Mann auf etwa 2.450 Metern Seehöhe aus und stürzte 40 Meter ab, wobei er kurz vor einem Felsabbruch auf einer flacheren Stelle verletzt zu liegen kam.

Ein Bergführer, der zufällig vor Ort war, konnte den Wanderer mit einem Seil noch vor einem weiteren drohenden Absturz sichern. Nachdem die Frau des Verletzten via Handy einen Notruf abgesetzt hatte, wurde ihr Mann vom Notarzthubschrauber "C7" mittels Seil geborgen und ins Lienzer Spital geflogen.

Im Einsatz waren auch der Polizeihubschrauber "Libelle" aus Klagenfurt, zwei Polizisten sowie die Bergrettung Heiligenblut.

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