AEC-Sieger steht fest

Zweites Juwel für Kulturjahr ´09

Das geplante Bauverbot am Urfahraner Donauufer hätte fast den Architektenwettbewerb für die AEC-Erweiterung gestoppt - jetzt ist ein Siegerprojekt gekürt, das jeder will. Linz soll im Kulturjahr 2009 ein - neben dem Lentos - zweites Architekturjuwel bekommen: leuchtend, strahlend und so abgesenkt, dass die Altstadtkulisse frei bleibt.

„Eine Verschmelzung von Alt und Neu“, lobte emotionell der Jury-Vorsitzende Roman Delugan den Entwurf seines Wiener Kollegen Andreas Treusch - einstimmig der tollste der 38 Konkurrenten: Noch heuer soll mit dem Bau begonnen werden, der an die 30 Millionen € kosten wird.

Und aus drei Teilen besteht: aus einem hinterleuchteten Glaskubus beim bisherigen Elektronik-Museum, einem anschließenden Veranstaltungsplatz mit Sitzstufen, die zum Medienkunstlabor ansteigen, das bis an die Pfarrkirche reicht und zwei Beserlparks kostet. Insgesamt 4500 zusätzliche AEC-Quadratmeter, die sich sehen lassen können: hochwassersicher in einer Schutzwanne!

„Der Zeitplan ist eng, wir müssen die Ärmel aufkrempeln“, hoffen Kulturreferent Erich Watzl (VP) und die Stadträte Klaus Luger und Johann Mayr (SP) unisono, dass der Ars Electronica Future Park im dritten Quartal 2008 fertig gestellt  und Anfang 2009 auch bespielbar sein kann.

 

Foto: Erich Petschenig

Montag, 17. Mai 2021
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