Nach großer Aufregung

Premiere! Spektakuläre Neuerung bei Ski-Klassiker

Ski Alpin
14.10.2026 11:15
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Spezielle Neuerung im Ski-Weltcup: Erstmals wird der Slalom in Alta Badia als Nachtrennen ausgetragen!

Die Gran Risa zählt zu den traditionsreichsten Strecken im Ski-Weltcup. In diesem Jahr wird es in Alta Badia eine besonders spektakuläre Kulisse geben: Am 20. Dezember geht der Riesenslalom der Herren über die Bühne, am 21. Dezember folgt dann ein Slalom unter Sternenhimmel. Eine Premiere!

Somit gibt es für Manuel Feller, Michael Matt, Fabio Gstrein und Co. ein neues Highlight im Kalender. Schon jetzt laufen die Vorbereitungen in den Südtiroler Dolomiten auf Hochtouren. Es gab zuletzt ein Treffen zwischen dem Organisationskomitee und den FIS-Verantwortlichen. Dabei wurden die Details geklärt.

Heftige Neureuther-Kritik im vergangenen Jahr
Im vergangenen Jahr hatte der Slalom für jede Menge Wirbel gesorgt. So konnte sich etwa Deutschlands Ex-Ski-Held Felix Neureuther nicht mit dem Rennen anfreunden. „Es fängt damit an, dass sich diese Piste zwar perfekt für die Austragung für einen Riesenslalom eignet, aber das Gelände passt überhaupt nicht für einen attraktiven Slalom“, wurde der nunmehrige TV-Experte vom „Blick“ damals zitiert.

Felix Neureuther
Felix Neureuther(Bild: Mario Urbantschitsch)

Zudem sei ein Montag kurz vor Weihnachten der „so ziemlich ungeeignetste Tag für die Austragung von einem Weltcuprennen“, schimpfte der 42-jährige Deutsche. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass dieser Slalom gute Einschaltquoten im TV generieren wird. Nur wenige werden die Zeit finden, morgens um 10 Uhr den ersten Durchgang anzuschauen. Und wenn um 13.30 Uhr der entscheidende Lauf gestartet wird, sind ebenfalls die meisten Ski-Fans bei der Arbeit.“ Das wird sich mit dem Nachtslalom ändern – die Startzeiten sind nun fanfreundlicher.

ÖSV-Team peilt Revanche an
Im vergangenen Jahr schnappte sich der Norweger Atle Lie Mcrath den Sieg.

Atle Lie Mcrath gewann im Vorjahr.
Atle Lie Mcrath gewann im Vorjahr.(Bild: Christof Birbaumer)

Für den ÖSV gab es eine Enttäuschung: Kein Vertreter schaffte es unter die Top-10. Manuel Feller, Michael Matt und Fabio Gstrein landeten auf den Plätzen 11, 12 und 13. Heuer soll es aus rot-weiß-roter Sicht ganz anders laufen …

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