Aleksandar Pavlovic und Tom Bischof überzeugten am Donnerstagabend beim erlösenden 2:0-Sieg der Deutschen gegen Serbien in der Nations League. Wird’s für Kapitän Joshua Kimmich nun etwa eng? Davon wollte Bundestrainer Jürgen Klopp nichts wissen.
Was bedeutet dieses Spiel für die Etablierten wie den Zuschauern Joshua Kimmich oder Jonathan Tah, die beide pausierten? Müssen sie jetzt zulegen? Diese Frage gefiel Klopp gar nicht. Sie machte ihn fast ein bisschen wütend. Hinter mancher Frage vermutete er den Dreh für eine negative „Jo-Kimmich-Geschichte“.
„Es ist so ein schöner Abend“, schimpfte Klopp nach der Partie in Richtung der Journalisten, „und ihr wollt ein Thema aufmachen, das kein Thema ist“. Und er stellt klar, dass er Alternativen will. „Wir können in unterschiedlichsten Konstellationen eine bestimmte Art von Fußball spielen. Das ist der Plan“, sagte Klop. „Der Fußball muss konstant bleiben, die Aufstellung kann es nicht!“
Kapitän musste abreisen
Kimmich hatte nach dem 1:1 gegen die Niederlande und dem 0:1 gegen Griechenland schon wieder mit einem blöden Gefühl von der Nationalmannschaft nach Hause reisen müssen. Und das auch noch früher, als es ihm lieb war. „Schwierig. Ich wäre gerne geblieben, aber ich verstehe auch, dass der Trainer noch andere Jungs kennenlernen möchte“, hatte er zu der Entscheidung von Klopp gesagt.
Das Spiel in München ließ er sich dennoch nicht entgehen. Während Kimmich am Donnerstagabend auf der Tribüne seine Landsleute anfeuerte, lieferte das DFB-Mittelfeld eine starke Partie ab. Und Klopp durfte endlich seinen ersten Sieg als deutscher Bundestrainer bejubeln.
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