Volleyball der absoluten Spitzenklasse erleben Donnerstag und Freitag die Fans in Hartberg! Bei einem Vorbereitungsturnier hat der österreichische Meister mit Friedrichshafen, Laibach und Verona drei Top-Teams zu Gast. Bereits Tag eins war mit über 1200 Besuchern ausverkauft. Die Hausherren kämpfen Freitag nach einem 1:3 gegen die Italiener um Platz drei.
Eine andere Volleyball-Welt! In so eine taucht aktuell die Oststeiermark ein. Denn Donnerstag und Freitag steigt in Hartberg das Testturnier „Coppa Pallavolo Senza Confini“. Mit dabei sind neben den Gastgebern auch der ehemalige Chamions League Sieger Friedrichshafen, Königsklassen-Teilnehmer Laibach und mit Verona – das mit der vollen Kapelle anreiste – der amtierende italienische Cupsieger aus der besten Liga der Welt.
Eröffnet wurde das Event mit dem Duell zwischen Friedrichshafen und Laibach – in einem echten Krimi hatten aber die Deutschen den längeren Atem und setzten sich im entscheidenden fünften Satz gegen die Slowenen durch. Schon bei diesem Match war die Halle gut gefüllt.
Ein Duell der Spitzenklasse
Das absolute Highlight wartete dann aber am Abend: Die Kooperationsklubs Hartberg und Verona standen sich am Parkett gegenüber. Und die Tribünen? Waren gerammelt voll – beide Turniertage sind mit rund 1200 Fans ausverkauft. Den ersten Punkt machte standesgemäß mit Lukas Glatz ein waschechter Hartberger – sein Vater ist sogar Obmann beim TSV. Jedoch jubelten die Italiener über den Punkt, denn seit Sommer 2025 trägt der 21-jährige Glatz das gelbe Trikot von Verona.
Die Hartberger hielten den ersten Satz auch lange spannend und forderten den großen Favoriten, am Ende war aber nichts zu machen. Und auch im zweiten Durchgang ließen sich die Steirer nicht so einfach abschütteln – erst in der entscheidenden Phase konnten die Italiener davonziehen. Im dritten Satz war dann Hartberg an der Reihe, führte rasch 5:0. Und diesen Vorsprung konnten die Herren um Kapitän Max Thaller lange halten. Mit einem Ass fixierte Dorde Knezevic dann sogar den steirischen Satzgewinn!
Doch dann war Schluss mit lustig, der haushohe Favorit schaltete wieder einen Gang höher. Angeführt vom Beachvolleyball-Olympiasieger (2020) Anders Mol, der sich nach dem Duell volksnah präsentierte und jeden Fotowunsch erfüllte, gewann Verona den vierten Satz mit 25:14 und zog mit einem ungefährdeten 3:1 ins große Finale am Freitag (20 Uhr) gegen Friedrichshafen ein. Meister Hartberg kämpft zuvor (17.30) gegen Laibach um einen Platz am Stockerl.
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