Die Startreihenfolge im Skisprung-Weltcup steht vor einer grundlegenden Änderung. Während bisher die Weltcup-Gesamtwertung auch für die Bewerbe selbst ausschlaggebend war, soll diese nur noch für Training und Qualifikation als Maßstab dienen.
Denn die Startreihenfolge für die Springen selbst soll das Ergebnis aus der jeweiligen Qualifikation als Grundlage haben. Auswirkungen hat das auch auf die Startnummern. Der schlechteste aus der Qualifikation eröffnet den ersten Durchgang mit Nummer 50, während der Quali-Sieger mit Nummer eins den Durchgang abschließt.
Diese Regel soll für alle Weltcup-Bewerbe gelten, außer bei der Vierschanzentournee. An Wettkampfwochenenden, an denen nur eine Qualifikation im Vorfeld stattfinden kann – Wisla, Titisee-Neustadt, Engelberg, Willingen und Oslo – sind die besten Athleten des Samstags-Springens automatisch für Sonntag qualifiziert und werden in umgekehrter Reihenfolge des Resultats vom Vortag an den Start gehen.
Skifliegen der Frauen wird ausgebaut
Das neue Startformat soll bereits beim Finale des diesjährigen Sommer-Grand-Prix in Klingenthal Ende Oktober getestet werden. Anschließend soll das System auch mit in den Start der Weltcup-Saison übernommen werden.
Zudem verkündete der Weltverband, dass das Skifliegen der Frauen schrittweise ausgebaut wird. Während aktuell nur Vikersund und Planica auf dem Programm stehen, wird ab der Saison 2027/28 an allen fünf aktiven Flugschanzen Halt gemacht.
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