Auch KAC zahlt 15000 €

200.000 € von Gegnern: So landet das Geld beim VSV

Eishockey
24.09.2026 21:59

Die Adler düsen am Freitag zu Salzburg, das noch keinen Sieg gefeiert hat. Hinter den Kulissen macht die Stadt Villach massiv Druck bei der Suche nach einem neuen Geschäftsführer. Beim KAC soll in Laibach wieder die vierte Linie auftrumpfen.

Die Zeit drängt! Der VSV ist weiterhin auf der Suche nach einem neuen Geschäftsführer. Im Hintergrund wird eifrig getüftelt und mit Kandidaten gesprochen – nach außen schweigt man aber.

Nun hat sich auch die Stadt Villach wieder eingeschaltet, macht massiv Druck, dass endlich eine Entscheidung her muss. Als Vertreter der Stadt war in den letzten zwei Tagen Alfred Winkler wieder in beratender Funktion bei Kandidatengesprächen dabei. Weiters hat die Stadt für die nächsten Monate einen Finanzvorstand zum VSV entsendet, der die aktuelle Situation überwachen soll.

Alfred Winkler, Christian Feichtinger, Manfred Herzog und Erich Falkensteiner.
Alfred Winkler, Christian Feichtinger, Manfred Herzog und Erich Falkensteiner.(Bild: Marcel Santner)

15.000 Euro Leihgabe pro Klub
Von der Liga-Konkurrenz gibt’s für die Adler ja eine Unterstützung von gesamt 200.000 Euro. Um sicher zu stellen, dass das Geld anständig verwendet wird, zahlen die Klubs in einen Sonderfonds und nicht in die GmbH ein. Bei jedem Heimspiel gegen die Adler sind 7500 € fällig – auf die Saison gesehen also 15.000 Euro pro Klub. Der VSV muss das geliehene (!) Geld aber wieder zurückzahlen. Weiters werden die Schirikosten des VSV vorläufig von der Liga übernommen.

Neo-Adler Lukas Schreier trifft am Freitag auf seinen Ex-Klub Salzburg.
Neo-Adler Lukas Schreier trifft am Freitag auf seinen Ex-Klub Salzburg.(Bild: GEPA)

Nächster VSV-Gegner auch in der Krise
Nach der 1:6-Klatsche im Derby beim KAC müssen die Adler am Freitag zu Salzburg, das auch in der Krise steckt – jedoch sportlich. Aus den ersten drei Ligapartien gab’s keinen Sieg, zuletzt mühten sich die Bullen in Innsbruck in die Overtime, verloren auch da 2:3. „Wir dürfen uns aber von Ergebnissen nicht täuschen lassen. Da wartet ein Top-Team auf uns“, meint Felix Maxa, der den VSV in Klagenfurt erstmals als Kapitän angeführt hatte.

Bester interner Schütze
Der KAC nimmt indes den perfekten Ligastart (drei Spiele, drei Siege) als Motivation fürs freitägige Gastspiel in Laibach. Die vierte Linie, bestehend aus den Eigengewächsen Tobias Sablattnig, Finn van Ee und David Waschnig sorgte ja in den ersten Partien für fünf Tore, drei Assists und hält bei + 17 in der Plus-Minus-Statistik.

Acht Scorerpunkte in drei Spielen: Sablattnig, Waschnig, Van Ee (v. l.).
Acht Scorerpunkte in drei Spielen: Sablattnig, Waschnig, Van Ee (v. l.).(Bild: Florian Pessentheiner)

Wie Waschnig erzielte auch Sablattnig sein erstes Derbytor, legte sogar ein zweites nach. „Darauf fiebert man als KAC-ler hin. Ich spiele ja seit ich drei Jahre alt war hier“, erzählt der 23-Jährige, der nun als gelernter Verteidiger mit drei Toren sogar die interne Schützenliste anführt.

„Habe mich nicht mehr ausgekannt“
„Ich werde immer effizienter mit meinen Wegen, laufe nicht mehr so viele unnötige Meter. Dass ich vorne und hinten spielen kann, hilft mir. Ich weiß, wie die gegnerischen Verteidiger ticken und versuche, genau das Gegenteil zu machen“, so der St. Veiter, der beim 1:0 eigentlich für Van Ee auflegen wollte. „Aber irgendwie ist der Puck zurück zu mir gekommen – ich hab mich gar nicht mehr ausgekannt. Bis ich ihn im Tor gesehen habe.“

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