In der Westliga

Der Lauteracher Fehlstart ist kein Beinbruch

Vorarlberg
26.08.2026 07:25
Porträt von Vorarlberg Sport
Von Vorarlberg Sport

Für den FC Lauterach war der Start in die neue Saison in der Westliga ein ziemlich holpriger. Was den Hofsteigern aber nicht allzu viel Kopfzerbrechen bereitet. Die Gegner der ersten Runde waren sehr stark, außerdem hat man noch mit Verletzungen zu kämpfen.

Vier Spiele – ein Punkt! Das klingt für den FC Lauterach nach beinhartem Abstiegskampf, und das schon ganz früh in der Saison. Aber der sportliche Leiter Zlatko Jurcevic beschwichtigt: „Die Gegner der ersten vier Runden werden alle weit vorne mitspielen, auf die Gegner in unserer Kragenweite treffen wir erst später.“

Zudem laufen die Lauteracher mit einer Startelf auf, die im Schnitt erst etwa 20 Jahre alt ist. „Die Mannschaft wurde im Sommer neu formiert. Deshalb braucht es natürlich etwas Zeit, bis wir über 90 Minuten konstant auf einem hohen Niveau spielen und alle Abläufe wirklich automatisiert sind, aber wir sind auf dem richtigen Weg“, sagt Trainer Ivan Kristo. Der ehemalige Bundesligaspieler übernahm die Lauteracher nach dem Abgang von Martin Brenner, der nur wenige Tage nach seinem Amtsantritt vom SW Bregenz verpflichtet wurde.

Riesiges Potenzial
„Im Team steckt riesiges Potenzial. Wir müssen geduldig sein und den Spielern Zeit geben, bis die einzelnen Mechanismen greifen. Dazu kommt, dass uns momentan drei verletzte Spieler fehlen, die zusätzliche Qualitäten mitbringen, die wir gerade in dieser Phase dringend benötigen würden. Aktuell stehen bei uns teilweise zwei 17-Jährige und fünf weitere Spieler unter 20 Jahren in der Startelf“, analysiert Kristo die Gesamtsituation. Die Lauteracher kassierten in den ersten vier Partien elf Gegentore: „Sehr viele individuelle Fehler führten zu diesen Treffern. Das ist jetzt noch mangelnde Routine“, sagt Jurcevic.

Die nächsten Wochen werden aber auch kein Honigschlecken. Am Samstag kommt Hohenems ins Bruno-Pezzey-Stadion, dann folgt das unangenehme VFV-Cupspiel im Großen Walsertal, dann die Auswärtspartie in Kufstein. Erst am 12. September sind die Altach Amateure – ein Team mit ähnlicher Qualität – bei der Kristo-Elf zu Gast.

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