400 Ultraradfahrer, 20 Nationen, 1.000 Kilometer und mehr als 16.000 Höhenmeter: Beim „Race Across Austria East to West“ wird Österreich ab Dienstag, dem 25. August, zur Rennstrecke für einen der härtesten Radbewerbe Europas. Von Nickelsdorf im Burgenland geht es quer durchs Land bis nach Feldkirch – ohne Begleitfahrzeuge, ohne Betreuer und mit einer besonderen Herausforderung: Alles, was die Fahrer unterwegs brauchen, müssen sie selbst organisieren.
Ab Dienstag, 25. August, nehmen rund 400 Athletinnen und Athleten das Abenteuer in Angriff. Auf der Königsdistanz geht es beim RACA1000 über 1.000 Kilometer und zahlreiche Alpenpässe. Der höchste Punkt wartet mit der Edelweißspitze auf 2.571 Metern. Schlaf, Verpflegung, Navigation, Pausen und die Rennstrategie liegen vollständig in den Händen der Teilnehmer.
Strasser jagt den EM-Titel
Besonders spannend wird das Rennen durch die gleichzeitig ausgetragene WUCA-Europameisterschaft im Unsupported Ultracycling. Österreich schickt dabei einige starke Fahrer ins Rennen. Allen voran Christoph Strasser: Der sechsfache Sieger des Race Across America und mehrfache Weltrekordhalter zählt zu den Favoriten auf den EM-Titel.
Mit Dominik Mayerhofer, amtierender Europameister im Supported Ultracycling und Dritter des Race Across America 2024, steht ein weiterer Topfahrer am Start. Bei den Damen gehört Anna Bachmann, Staatsmeisterin und mehrfache Titelträgerin, zu den aussichtsreichsten österreichischen Starterinnen.
Die internationale Konkurrenz ist ebenfalls stark. Stefan Fettes aus Deutschland geht als amtierender Europameister und Titelverteidiger ins Rennen. Der Pole Jakub Tomasik ist Weltmeister im Unsupported Ultracycling von 2024. Dazu kommen der mehrfache RACA-Sieger Robert Müller, der deutsche RACA1000-Sieger Michael Mayer und die Schweizerin Bianca Fach, Siegerin des RACA East to West 2025.
Wer bezwingt den Großglockner am schnellsten?
Eine besondere Entscheidung fällt am Großglockner. Bei der Sonderwertung „Glockner Man“ und „Glockner Woman“ wird jene Frau und jener Mann gesucht, die den Abschnitt zwischen Heiligenblut und der Edelweißspitze am schnellsten bewältigen.
Neben dem RACA1000 steht auch eine kürzere Variante auf dem Programm. Beim RACA500 starten die Teilnehmer am 27. August in Kötschach-Mauthen. Über 500 Kilometer und rund 10.000 Höhenmeter führt die Strecke ebenfalls nach Feldkirch.
Die ersten Zielankünfte in Feldkirch werden ab Donnerstagabend beziehungsweise in der Nacht erwartet. Die Siegerehrung findet am Samstag, 29. August, ab 18.30 Uhr im Montforthaus statt.
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