Probleme mit dem Start und dem Getriebe prägten das Rallycross-Wochenende von Nina Spiatler im steirischen Greinbach – und das, nachdem sie mit viel Selbstvertrauen an die Strecke angereist war. Für die Niederösterreicherin dennoch kein Grund, den Kopf hängen zu lassen, denn auf das Motorsport-Ass wartet am kommenden Wochenende bereits das nächste Highlight.
Seit sie ein kleines Mädchen ist, ist Nina Spitaler PS-begeistert. Als Tochter von Motorsportler Franz Spitaler wurde ihr die Euphorie für den Sport sprichwörtlich in die Wiege gelegt.
Mittlerweile startet die gebürtige Zeiselmaurerin (Bezirk Tulln) mit ihrem Suzuki Swift in der Rallycross National, konnte vor zwei Wochen in Fuglau erneut mit einem Podestplatz glänzen. „Die Strecke liegt mir eigentlich überhaupt nicht. Über den zweiten Platz war ich selbst überrascht“, schmunzelt die Niederösterreicherin.
Beim gestrigen sechsten und vorletzten Lauf der Österreichischen Meisterschaft im steirischen Greinbach platzte der Traum von der Wiederholungstat. „Wass soll ich sagen, ein durchwachsenes Wochenende inklusive Getriebeproblemen“, gesteht Spitaler, die sich insgesamt mit Rang neun zufrieden geben musste.
Bis zum Saisonfinale Mitte September im ungarischen Nyirad heißt es: „Fokussieren und die Probleme in den Griff bekommen.“ Zwischenzeitlich wird die 29-Jährige am Red Bull Ring bei den „Classic Days“ über die Strecke donnern.
Am kommenden Wochenende wird sie bei der BMW 325 Challenge einen BMW 325i (E30), bekannt aus dem Histo Cup, pilotieren. „Es ist das 20-jährige Jubiläum der Serie, umso aufregender.“
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