Der Goldpreis hat am Montag seine Aufwärtsbewegung der vergangenen beiden Wochen fortgesetzt und den höchsten Stand seit mehr als drei Monaten erreicht. An der Börse in London wurde eine Feinunze (etwa 31,1 Gramm) zu 4659 US-Dollar (3982 Euro) gehandelt.
Der Preis liegt mehr als ein Prozent über dem Niveau vom Freitag und so hoch wie seit Mitte Mai nicht mehr. Am Markt wird der Anstieg weiter mit Plänen der US-Regierung zum Kauf von US-Staatsanleihen erklärt.
US-Intervention zeigte wenig Wirkung
Eine angekündigte Intervention des US-Finanzministeriums am Anleihemarkt zeigt beim Goldpreis weiter Wirkung. Die Maßnahme hat Ängste vor einem schwächeren Dollar entfacht und Investoren veranlasst, stärker auf Edelmetalle auszuweichen. So verstärkte sich die Nachfrage nach Gold.
Mit ihren am Mittwoch angekündigten Anleihekäufen will die US-Regierung die Renditen drücken und so den Schuldendienst günstiger machen. Der Preis für Gold, das keine Marktzinsen abwirft, ist seitdem um mehr als 300 Dollar je Feinunze gestiegen.
Trend zu Edelmetallen bleibt
Mit der Angst der Anleger vor einer Abwertung des US-Dollars sehen Analysten vom New Yorker Fondsanbieter Global X ETFs weiter einen verstärkten Drang der Anleger hin zu Edelmetallen. Seit dem Rekordhoch des Goldpreises im Jänner bei knapp 5600 Dollar war die Notierung in der ersten Jahreshälfte zunächst stark gefallen. Im August hat dann aber eine deutliche Erholung eingesetzt.
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