Die Volkshilfe-Aktion „Pfandflaschen retten Kinder“ wächst in Vorarlberg rasant. Gleichzeitig steigt allerdings auch die Armut – besonders Familien geraten zunehmend unter Druck.
Was für den Einzelnen nur ein paar Cent sind, kann in der Summe viel bewirken. Die vor einem Jahr von der Volkshilfe Vorarlberg ins Leben gerufene Aktion „Pfandflaschen retten Kinder“ ist mittlerweile auf 44 Sammelstellen, verteilt auf das ganze Land, angewachsen. Unternehmen, Vereine und Schulen sammeln für den guten Zweck, darunter große Arbeitgeber wie Blum, Ölz, Doppelmayr, Hilti und Tridonic. Aktionen wie diese gewinnen zunehmend an Bedeutung – und sie sind dringend notwendig. Fast jeder fünfte Vorarlberger gilt inzwischen als armuts- oder ausgrenzungsgefährdet. Mehr als 11.000 Menschen sind laut aktuellen Zahlen der Statistik Austria von manifester Armut betroffen, knapp 7000 Menschen sind zuletzt neu in die Armutsgefährdung gerutscht.
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