Am Bahnhof Dornbirn bleibt die Waffenverbotszone in Kraft. Und das aus gutem Grund: Seit ihrer Einführung vor eineinhalb Jahren wurden 37 Messer und zehn weitere gefährliche Gegenstände sichergestellt.
Die Verordnung für die Waffenverbotszone am Bahnhof Dornbirn wird zum sechsten Mal verlängert. Denn offenbar ist gar nicht so unüblich, bewaffnet unter die Leute zu gehen: Seit Beginn der Maßnahme im Februar 2025 hat die Polizei unter anderem 37 Messer beschlagnahmt.
Darunter befanden sich Taschenmesser, Fischmesser und Leatherman-Modelle. Überdies sicherten die Beamten zehn weitere gefährliche Gegenstände – Spritzen, Pfeffersprays und einen rund einen Meter langen Pfeil mit Metallspitze.
Verstöße und aggressives Verhalten
Obwohl Polizei und ÖBB-Security-Mitarbeiter am Bahnhof Dornbirn sehr präsent sind, bleibt dieser eine Problemzone: Allein von Anfang Mai bis Ende Juli wurden sechs Messer konfisziert, zudem kam es in 14 Fällen zu aggressivem Verhalten gegenüber der Polizei. Des Weiteren verzeichneten die Behörden in diesem Zeitraum sechs Anzeigen wegen Körperverletzung, drei wegen gefährlicher Drohung und zehn Anzeigen nach dem Suchtmittelgesetz. Hinzu kommen noch etliche Verwaltungsübertretungen.
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