„Wo dreht eigentlich Timo Scheider so seine Runden?“, wollten wir in der „Krone“-Sportredaktion wissen. Getroffen haben wir den Racer bei strahlendem Sonnenschein in der Bregenzer Innenstadt, wenige Stunden vor seiner Abreise Richtung Nürburgring und Zandvoort. Natürlich zum Rennfahren.
Seit 27 Jahren lebt der im deutschen Lahnstein geborene Sohn eines Berufssoldaten und Rennfahrers im „Ländle“. „Vorarlberg ist für mich längst zur Heimat geworden, ich liebe es hier. Ich habe am Pfänder einen Ort gefunden, an dem ich meine Batterien wieder aufladen kann – am liebsten in Shorts auf der Couch mit Blick auf den Bodensee.“ Er werde immer wieder gefragt, warum er nicht nach Monaco gezogen sei. „Aber das ist nicht meine Welt“, betont der 47-jährige Wahl-Lochauer: „Ich bin auf dem Dorf aufgewachsen, ein einfacher Junge von nebenan. Ich habe keine Lust auf die ganze Show und das Sehen und gesehen werden.“ Auch am Wasser verbringt Scheider viel Zeit. „Sobald man auf den See hinausfährt, ist man völlig entkoppelt von der Außenwelt, in seiner eigenen Bubble.“
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