Traumstart für den WAC in die neue Bundesliga-Saison! Das 3:0 gegen Austria Wien stellte sogar die bisher höchsten Auftaktsiege der Lavanttaler ein. Ein großer Baustein für den Erfolg ist der Teamspirit. Trainer Silberberger: „Jeder ist bereit, für den anderen duchs Feuer zu gehen!“ Mit Salzburg kommt am Sonntag der nächste Prüfstein.
Noch nie hatte der WAC ein Startspiel in der Bundesliga höher gewonnen: 4:1 (2014) und 3:0 (2019) über die Admira, 4:1 (2024) über Austria Klagenfurt – da passte das souveräne, nie gefährdete 3:0 über Austria Wien vom Sonntag perfekt dazu, schmeckte der Leberkäs, den Klubmitarbeiter Michi Paier anlässlich seines 30ers am Montag servierte, besonders gut.
Wiener selbstkritisch
„Wir waren mit dem 0:3 noch gut bedient“, anerkannte Austria-Stürmer Eggestein fair, „es hat uns die Kraft gefehlt, um zurückzukommen“, analysierte sein Trainer Stephan Helm. Auch im berechtigten Jubel über den fulminanten Auftakt erinnerte sich WAC-Coach Thomas Silberberger daran, wie knapp, wie haarscharf es letzte Saison runtergegangen war. „Fehlende Teamdynamik, gegenseitige Schuldzuweisungen hätten uns fast die Liga gekostet. Die Offensive hat der Defensive ausgerichtet, was falsch läuft und umgekehrt – das ist jetzt zum Glück ganz anders.“
Wichtiges Camp in Maria Alm
Auch, weil „Silbi“ mit seinem Staff in der Vorbereitung ganz bewusst und gezielt am Teamspirit gearbeitet hat. „Befehlen kannst du so etwas nicht – aber du kannst immer wieder daraufhinweisen, dass du nur als Team Erfolg haben kannst. In dieser Hinsicht war das Sommer-Camp in Maria Alm ganz wichtig. Jetzt treten die Burschen tatsächlich als Einheit auf, ist jeder bereit für den anderen durchs Feuer zu gehen.“
Nun kommen die Bullen
Hoffentlich auch Sonntag, wenn – neuerlich in der Lavanttal-Arena! – mit Salzburg die nächste riesige Herausforderung wartet. Zuvor stehen die Bullen noch Donnerstag in der Europa League gegen Pafos (Zyp) unter Druck.
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