Knapp ein Jahr nach seinem überraschenden Ausscheiden bei Red Bull Racing hat der ehemalige Teamchef Christian Horner offenbar eine neue Aufgabe gefunden.
Im Juli 2025 gab Red Bull Racing die Trennung von Christian Horner bekannt. Der Brite war seit dem Einstieg des Energydrinkherstellers in die Formel 1 im Jahr 2005 als Geschäftsführer und Teamchef tätig gewesen. Nach einer sportlich enttäuschenden Saison und einer internen Affäre, die für zahlreiche Abgänge und viel Unruhe im Team gesorgt hatte, zog Red-Bull-Sportgeschäftsführer Oliver Mintzlaff die Reißleine. Für sein unfreiwilliges Aus erhielt Horner eine Abfindung in Millionenhöhe. Seitdem arbeitet der 52-Jährige daran, möglichst rasch wieder eine Führungsrolle in der Königsklasse des Motorsports zu übernehmen. Allerdings soll er bislang bei sämtlichen Teams und Herstellern der Formel 1 abgeblitzt sein.
Berater für Investmentgesellschaft
Nun scheint Horner eine neue Aufgabe gefunden zu haben – allerdings außerhalb des Grand-Prix-Zirkus. Laut Berichten wird der ehemalige Red-Bull-Teamchef künftig als Berater für die Investmentgesellschaft Oakley Capital tätig sein. Das Unternehmen investiert bereits in verschiedene Sportmarken und -projekte. Horner soll seine langjährige Erfahrung nutzen, um den Ausbau des Portfolios voranzutreiben.
„Ich freue mich darauf, meine Erfahrungen einzubringen und die nächste Generation erfolgreicher Sportunternehmen zu unterstützen“, wird Horner zitiert. Auch bei Oakley Capital zeigt man sich von der Verpflichtung überzeugt. Firmengründer Peter Dubens erklärte: „Christian Horner wird weltweit als äußerst erfolgreicher Sportmanager angesehen. Seine Erfahrung, sein Gespür für Geschäfte und seine Erfolgsbilanz werden für uns von großem Wert sein.“
Damit schlägt Horner, knapp ein Jahr nach seinem Aus bei Red Bull, ein neues Kapitel auf – wenn auch vorerst abseits der Formel 1.
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