Die Zukunft von Ralf Rangnick als österreichischer Teamchef scheint nach wie vor offen, die Verkündung der Vertrags-Verlängerung über die WM hinaus lässt auf sich warten. Oder kommt alles ganz anders? Denn die „Gazzetta dello Sport“ berichtet in ihrer Mittwoch-Ausgabe, dass sich der Deutsche am Dienstag in Wien mit dem AC Milan traf.
Die Aufregung unter italienischen Journalisten war am Dienstag groß. Die Nachricht, dass Milan-Berater Zlatan Ibrahimovic in Wien sei, ließ die Gerüchteküche brodeln. Was sei wohl der Zweck seiner Reise? Die „Gazzetta dello Sport“ berichtet nun ihrer Mittwoch-Ausgabe, dass sich der Schwede und Milan-Eigentümer Gerry Cardinale mit niemand Geringerem als Österreichs Teamchef Ralf Rangnick traf.
Neuanfang
Nach der verpassten Champions League blieb bei den „Rossoneri“ kürzlich kein Stein auf dem Anderen, die gesamte Führungsetage wurde gefeuert: Neben Trainer Massimiliano Allegri fielen auch Geschäftsführer Giorgio Furlani, Sportdirektor Igli Tare und der Technische Direktor Geoffrey Moncada dem Rundumschlag zum Opfer.
Der Klub stellt sich nun neu auf, als neuer Trainer steht Andoni Iraola ante portas. Für den Spanier, der Bournemouth vergangene Saison in der englischen Premier League überraschend auf Platz sechs führte, liegt ein Dreijahres-Vertrag unterschriftsreif vor. Die Zeit drängt, denn auch Bayer Leverkusen und Benfica Lissabon sind am 43-Jährigen dran.
Rangnick schon 2020 bei Milan Thema
Als neuer Sportdirektor steht laut „Gazzetta“ wiederum Rangnick hoch im Kurs: Er stand bereits 2020 kurz vor einem Engagement bei Milan, damals in einer Doppelrolle als Trainer und Sportdirektor. Letztlich blieb jedoch Stefano Pioli Trainer, platzte der Deal mit Rangnick auch an internen Widerständen im Klub. Pioli holte schließlich 2022 mit den Mailändern den Meistertitel.
Sechs Jahre später taucht nun der Name Rangnick wieder auf – was am Bericht dran ist, wird sich in den nächsten Tagen und Wochen zeigen. Möglich, dass Rangnick mit David Alaba die Zelte beim AC Milan aufschlägt: Der ÖFB-Teamkapitän wird nach seinem Abschied bei Real Madrid ebenfalls mit dem 19-fachen italienischen Meister in Verbindung gebracht.
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