Während die Formel 1 nach Istanbul zurückkehrt, muss man am Hockenheimring weiter auf ein Comeback warten. Nicht nur der üppig gefüllte Kalender in der Königsklasse, sondern auch der finanzielle Aspekt stellen für die Traditionsstrecke eine Herausforderung dar. Doch ein Modell könnte die Träume von der Rückkehr realistisch machen ...
„Es braucht auf jeden Fall finanzielle Unterstützung von außen“, erklärt Jörn Teske, Geschäftsführer der Hockenheim-Ring GmbH, gegenüber der „Hockenheimer Tageszeitung“. Damit meint er sowohl Partner und Sponsoren aus der Privatwirtschaft, die öffentliche Hand und auch Motorsportverbände sowie Hersteller. „Das Ganze würde nur als Gemeinschaftsprojekt funktionieren“, stellt Teske klar.
Doch nicht nur die Finanzen sind eine Hürde auf dem Weg zurück in die Königsklasse. Wenngleich der Hockenheimring mit Tradition aufwarten kann, ist der Rennkalender der Formel 1 heftig umkämpft und über Jahre hinweg fast schon ausgebucht. Für neue Strecken oder Comebacks von Traditionsrennen eine schwierige Situation.
Formel 1 weiter „spannendes Thema“
Schwierig, aber nicht aussichtslos. Allerdings muss nach einem alternativen Ansatz gesucht werden, wie Teske betont: „Ein Grand Prix in Hockenheim lässt sich perspektivisch nur im Wechsel mit anderen europäischen Standorten umsetzen“. Bedeutet: Man wechselt sich beständig mit einer anderen Rennstrecke ab und darf jedes zweite Jahr in den Formel-1-Kalender. Ein Modell, das bereits Barcelona und Spa-Francorchamps in der Königsklasse hält.
Die Formel 1 sei jedenfalls weiterhin „ein spannendes Thema“, wie Teske betont. Sein Geschäftsführer-Kollege Jochen Nerpel stimmt zu und ergänzt: „Wir sind weiterhin im Gespräch mit der Formel 1.“ Der Traum vom Königsklassen-Comeback ist also noch nicht ausgeträumt.
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