Nachdem Red Bull Racing und Mercedes einen Trick gefunden haben dürften, im Qualifying die eine oder andere Extra-Hundertstelsekunde herauszuholen, hat die FIA nun eingegriffen und den Kniff verboten.
Damit die elektrische Leistung der Boliden nicht mit einem Schlag auf null Prozent abstürzt, schreibt das Reglement vor, dass die verfügbare Leistung in jeder Sekunde um 50 Kilowatt reduziert werden muss, sobald sich die Batterie leert.
Endspurt in der Qualifikation
Wie „The Race“ berichtet, sollen Mercedes und Red Bull allerdings eine Grauzone entdeckt haben, womit sie diese Maßnahme umgehen und gegen Ende der Qualifying-Session noch einmal die maximale Leistung der Batterie nutzen konnten. Denn: Die Regel greift nicht, wenn die MGU-K (Motor Generator Unit – Kinetic) in einem Notfall abgeschaltet werden muss. Wird die MGU-K abgeschaltet, darf sie erst nach einer Minute wieder aktiviert werden – was am Ende des Qualifyings schlicht gesagt egal ist ...
Dass die beiden Rennställe daraus Profit schlagen, dürfte dem Weltverband jedoch nicht passen, weshalb die FIA etwaige Manöver nun aus Sicherheitsgründen verboten hat. Zwar ist die Abschaltung der MGU-K weiterhin erlaubt – jedoch nur, wenn ein Problem am Wagen nachgewiesen werden kann.
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