Küchenchef der Nationalelf, Fritz Grampelhuber, präsentiert sein neues Buch „Fritz, was gibt?“. Der zweifache Haubenkoch gewährte der „Krone“ bereits vorab einen Einblick in sein neues Werk. Neben den Lieblingsgerichten warten auch zahlreiche Anekdoten aus mehr als zehn Jahren gemeinsamer Geschichte.
Fritz, was gibt‘s?, ist nicht nur die meistgestellte Frage an ÖFB-Teamkoch Fritz Grampelhuber, sondern auch der Titel seines neuen Buchs im Benevento-Verlag. Für dessen Namensinspiration „Sechser“ Florian Grillitsch sorgte, der steht’s mit den Worten „Fritz, was gibt’s heute Nacht?“ in die Küche des Haubenkochs stampfte ...
„Bitte Burschen, das soll ja kein Schnitzelbuch werden“, muss Grampelhuber in der WhatsApp-Mannschaftsgruppe intervenieren, nachdem er zuvor nach den Lieblingsgerichten gefragt hatte. „Der Fehler war, ich hätte gleich fragen sollen: Was sind eure präferierten Speisen im Team?“
Mehr als ein Jahrzehnt bekocht der gebürtige Oberösterreicher nun schon die Nationalelf, pflegt mit der Mannschaft rund um David Alaba und Co. eine gute Freundschaft. „Erfüllt mich schon mit Stolz, dass ich es hier her geschafft habe,“ schmunzelt der Mann hinterm „Ansamenü“.
Topfenknödel auf Weltreise
Und was sind nun die Top-Gerichte im Team? „Ach ziemlich unterschiedlich, Alaba isst gerne Lamm. Patrick Pentz schwärmt für Nudelgerichte.“ Eine Hauruck-Aktion wird dem 42-jährigen wohl für immer in Erinnerung bleiben. „Mit schockgefrorenen Topfenknödeln bin ich zu Kevin Danso und Tottenham gereist, weil er so davon schwärmte, dass seine Kollegen die heimische Spezialität auch kosten wollten.“
So leicht bringt „Fritzi“ jedenfalls nichts mehr aus der Ruhe – eine rote Karte gibt es nur „bei schlechten Arbeitsbedingungen.“ Ein möglicher Nachfolger für sein Gasthaus, den Steegwirt, wäre bereits gefunden: „Michi Gregoritsch könnte sofort übernehmen, der ist auch in der Küche ein Talent.“
Während „Gregerl“ schon einen Plan B für die Fußball-Pension hat, muss sich Konny Laimer wohl noch etwas anderes überlegen: „Jetzt bekomme ich sicher wieder Schimpfer, aber beim Konny da ist noch ein wenig Luft nach oben.“
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