Hoch ¿Andreas¿

Frost in Tälern, ¿Frühling¿ auf Bergen

Minus 17,7 Grad - Freistadt war Donnerstagfrüh das „Eisloch“ Oberösterreichs. Hoch „Andreas“ sorgt dafür, dass es bis kommende Woche so zittrig weitergeht und dass Tausende Pkw streiken. Zumindest in den Tälern. Oben, ab 1500 Metern Seehöhe, geht´s am Wochenende bei Plusgraden zum „Frühlings-Skilauf“!

Unten liegt der schwere Kaltluftsee, der in sternklaren Nächten weiter abkühlt - oben kommt die leichtere, warme Luft und sperrt die Kälte ein. Darum ist es oben warm und im Tal eisig.

1800-mal ausgerückt
Das sorgt für Rekorde. ÖAMTC und ARBÖ rückten am Donnerstag etwa 1800-mal aus. „85 Prozent der Pannen wären aber vermeidbar, etwa wenn Türschlösser und Türgummis schon vor der Kälte präpariert worden wären“, sagt ARBÖ-Technikchef Johann Pilz.

354,7 Megawatt pro Stunde
Auch Hunderte Batterien versagten und Keilriemen rissen. Historischer Rekord auch bei der Linz AG: Am Morgen verbrauchten 43.000 Kunden 354,7 Megawatt Fernwärme und 73.000 Kubikmeter Heizgas - pro Stunde! Das ist um etwa ein Drittel mehr als bei null Grad Celsius.

Da es so kalt bleibt, gibt´s sicher bald neue Rekorde.

 

 

 

Foto: Erich Petschenig

Mittwoch, 16. Juni 2021
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