Dr. Helmut Marko:

„Für Max wird die Situation immer kritischer!“

Formel 1
10.04.2026 07:51
Porträt von Ann Sophie Walten
Von Ann Sophie Walten

Das Personalbeben beim ehemaligen Topteam Red Bull Racing geht weiter. Max Verstappens Renningenieur Gianpiero Lambiase wechselt zu McLaren.

Keine zwei Wochen Rennpause und in der Königsklasse des Motorsports bebt schon wieder der Boden. Dabei beginnt es in der Gerüchteküche, wer wann wohin wechseln könnte, in der Formel-1-Community, auch bekannt als „Silly Season„, normalerweise erst in der Sommerpause so richtig zu brodeln …

Max Verstappen mit Gianpiero Lambiase
Max Verstappen mit Gianpiero Lambiase(Bild: AFP/MARK THOMPSON)

Spekulationen über einen Abgang von Max Verstappens Renningenieur Gianpiero Lambiase kursierten bereits Ende 2025. Jetzt ist es offiziell: „Ich wusste schon länger, dass ,GP‘ zu McLaren wechseln wird“, bestätigte der ehemalige Red-Bull-Motorsportchef Dr. Helmut Marko im Interview mit der „Krone“ im Rahmen des „Steiermark-Frühlings“ auf dem Wiener Rathausplatz. Bis Ende 2027 besitzt der Brite bei Red Bull Racing noch einen Vertrag. „Er ist ein bedeutender Mitarbeiter, hat natürlich eine Sperrfrist - er könnte ja Geheimnisse oder Detailwissen mitnehmen“, erklärte der „Doktor“. Mehr als ein Jahrzehnt waren Verstappen und Lambiase ein eingespieltes Duo. Zuletzt war der 45-jährige Renningenieur bei den „Bullen“ nicht nur die Stimme am Funk des Holländers, sondern auch Head of Racing. 

Mehr Gehalt in Woking
Der Wechsel zur Papaya-Truppe soll Lambiase vor allem ein deutliches Gehaltsplus bringen. Über seine neue Rolle in Woking gibt es noch keine Details, spekuliert wird aber damit, dass er McLaren-Teamchef Andrea Stella (Gerüchte, dass dieser zu Ferrari wechseln könnte, dürften sich nicht bestätigen) an der Strecke unterstützen soll.

(Bild: Kronen Zeitung)

Was das für die Zukunft von „Super-Max“ bei Red Bull bedeutet, dessen Stimmung aufgrund des neuen Reglements ohnehin am Tiefpunkt ist? „Für Max wird die Situation jetzt immer kritischer – das Wichtigste für seinen Verbleib ist, dass er bald wieder gewinnen kann“, weiß Dr. Marko, der nach wie vor in engem Austausch mit Verstappen steht.

Teamintern knistert es jedenfalls stark – als Grundübel des mäßigen Abschneidens dürften die „Bullen“ das Chassis ansehen, wodurch natürlich auch Technikchef Pierre Wache in die Kritik rutschte …

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